Carolina Hansen

Carolina Hansen

geb. Bedbur
* 10.03.1980 in Fulda
† 13.02.2015 in Westerstede
Erstellt von Sabine Bedbur
Angelegt am 13.02.2019
19.679 Besuche

Kondolenzen (21)

Sie können das Kondolenzbuch nutzen, um den Angehörigen Ihr Beileid zu bekunden, Ihrer eigenen Trauer Ausdruck zu verleihen oder um dem Verstorbenen einige letzte Worte des Abschieds mitzugeben.

Kondolenz

Erklärung

16.02.2021 um 11:58 Uhr von Sabine Bedbur
Leider ist hier vom Verlag ein neues Layout angelegt worden. Dadurch sind viele Texte der vergangenen sechs Jahre unwiederbringlich verloren gegangen. Ich konnte von ausgedruckten Texten wenigstens die Chronik retten und werde nach und nach die Texte wieder aufnehmen. Leider kann die Reihenfolge nicht chronologisch erfolgen, aber manche werden sich beim Lesen an Carolinas liebes Wesen und ihre ehrliche und strebsame Art, den Dingen auf den Grund zu gehen, erinnern. Wenn sie wüsste, wie mit ihren Eltern, ihrem Bruder und Familie, den Nichten, Cousinen und anderen Verwandten umgegangen wird, wäre sie nicht nur traurig, sondern würde nach Wegen sinnen, die verlorengegangene Harmonie wieder herzustellen. Auf allen Seiten gibt es nur Verlierer! Am meisten tun mir die Kinder leid. Sie erfahren nichts mehr von ihrer Mutter. Kinder haben keine Lobby. Auch deshalb diese ausführliche Trauerseite.

Kondolenz

CAROLINAS Briefchen an ihre Mutti in 2001

13.02.2021 um 10:53 Uhr von Das Mudderntier

Liebes Mudderntier!

... damit Dein Alltag an der neuen Schule etwas bunter

und fröhlicher wird und Du Dich auch mal über etwas

Kleines freuen kannst. Hoffentlich mußt Du in Zukunft

ein bißchen schmunzeln, wenn Du die Janosch - Stifte-

box aus Deiner Schultasche hervorholst.

Vielleicht denkst Du dann ja auch mal an mich!

                         Dein Caro - Schätzchen

P.S: Wollt' noch sagen, daß ich Dich ganz doll lieb hab!

Kondolenz

Memento

25.05.2020 um 11:29 Uhr von Sabine Bedbur

Memento

Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang,
nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?

Allein im Nebel taste ich todentlang
und lass mich willig in das Dunkel treiben...
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.

Der weiß es wohl, dem Gleiches widerfuhr
- und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur,
doch mit dem Tod der andren muss man leben!

Mascha Kaléko

 

Du bist nicht tot, Du wechselst nur die Räume.
Du lebst in uns und gehst durch unsere Träume.

Michelangelo

 

 

Kondolenz

Über entfremdete Enkelkinder

26.04.2020 um 20:21 Uhr von Sabine Bedbur

Über entfremdete Enkelkinder und das Leiden der Großeltern

 

Um auf das Phänomen der Kindesentfremdung aufmerksam zu machen, wird der 25. April auch in diesem Jahr als internationaler Tag der Eltern – Kind – Entfremdung begangen. Bereits seit 2006 wurde er als Aktionstag eingeführt und verzeichnet inzwischen eine weltweite Beteiligung, um immer wieder auf das Problem hinzuweisen und die Familien dafür zu sensibilisieren. 

Kinder werden in zerstrittenen oder getrennten Familien nicht selten von Elternteilen, Großeltern oder anderen Familienangehörigen entfremdet! 

Die Entfremdung eines Kindes zieht oft große Kreise! Betroffen ist nicht nur der getrennte Elternteil, sondern mitunter der gesamte Familienzweig, der dazugehört, wie Großeltern, Tanten, Onkels, Cousinen und Cousins usw. Ihnen allen wird der Kontakt zu den verwandten Kindern verwehrt.

 

So auch im Fall von Sabine B.: Ihre Tochter kommt 2015 bei einem Autounfall ums Leben. Zurück bleiben ihre zwei Kinder im Alter von ein und vier Jahren, der Ehemann (der allerdings schon wieder eine Geliebte hat), ihre Eltern, ihr Bruder, der gerade im Begriff ist, zu heiraten und viele weitere Verwandte.

Ein viertel Jahr nach dem Unfall bricht der Schwiegersohn kategorisch den Kontakt zu allen Familienangehörigen seiner verstorbenen Frau ab. Zurück bleiben verstörte und seelisch verletzte Menschen – Erwachsene wie Kinder!

Den zwei halbweisen Kindern wird alles, was ihre Mutter betrifft verschwiegen. So haben sie innerhalb weniger Wochen nicht nur die Mutter, auch die Großeltern, Onkel, Tante und Cousinen verloren. Auch das Familiengericht urteilt dazu im Jahr 2017 im Sinne des „Kindeswohls“ für einen Kontaktabbruch und vorerst keinerlei Begegnung mit den Verwandten. Die Entfremdung beginnt, sich wie eine Krankheit auszubreiten!

Was das mit den Kindern, den Großeltern und den anderen Familienmitgliedern macht, ist unsäglich traurig und gefährlich dazu.

 

Der amerikanische Kinderpsychiater Richard A. Gardener bezeichnete es in seinen Nachforschungen als Eltern – Kind – Entfremdungssyndrom(PAS), welches in nahezu gleicher Weise auch auf die Enkel – Großelternbeziehung übertragen werden kann. Laut Gardener tritt das Syndrom dann auf, wenn eine Elternseite bewusst oder unbewusst versucht, das Kind – in dem Falle von den Großeltern zu entfremden. Bei den Kindern äußert es sich besonders in der Übernahme von Äußerungen und Verhaltensweisen der Erwachsenen:

 

·       Abwertung der Großeltern im Beisein der Kinder.

·       Schwache, absurde oder alberne Äußerungen über einen Teil der Großeltern (z.B. „Oma stinkt!“)

·       Permanente Unterstützung des Kindes in seiner ablehnenden Haltung (z.B.: Opa kann dich nicht mehr leiden!“)

·       Gebrauch von Redewendungen und Szenarien, die dem Kind die Ablehnung des Elternteils gegenüber den Großeltern deutlich macht. (z.B.: „Die brauchen wir nicht mehr!“)

·       Abwertung nicht nur der Großeltern, sondern auch anderer Familienmitglieder und deren Freunde.

 

Dieser Prozess läuft meist sehr subtil und verdeckt ab, dass dem betreuenden Elternteil gar nicht immer bewusst wird, was er „anrichtet“. Was am Ergebnis allerdings nichts ändert: Das Kind ist in jedem Fall ein Opfer psychischer und seelischer Misshandlung und diesem Vorgang schutzlos ausgesetzt.

 

Solche seelischen Belastungen wirken sich unweigerlich auf die Psyche der Kinder (aber auch auf die der Großeltern) aus. Es geht um Identität, Vertrauen, Liebes- und Beziehungsfähigkeit mit nahezu unvorhersehbaren Folgen in der Persönlichkeitsentwicklung der Kinder auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden.

Für die Großeltern bedeutet es den seelischen und körperlich spürbaren Verlust einer innigen Liebes- und Vertrauensbeziehung. Sie fühlen sich zurückgewiesen und betrogen, was sich oft auch in körperlichen Symptomen äußern kann! Viele von ihnen werden seelisch oder auch körperlich krank!

 

Betroffene Großeltern, die den Kontakt zu den Enkelkindern verloren haben, sollten immer wieder versuchen, durch Gespräche oder andere Gelegenheiten der Kontaktaufnahme mit den betreuenden Elternteilen in Verbindung zu bleiben. Manchmal genügt es schon, wenn eigene Versäumnisse oder Fehler eingestanden und benannt werden. Großeltern dürfen ruhig in Vorleistung gehen und Achtung, Großzügigkeit und Vergebung ins Spiel bringen. Bei allen Schwierigkeiten und Konflikten sollten sie eins nicht vergessen: ihre Enkelkinder gäbe es ohne deren Eltern nicht auf dieser Welt! 

Ein Schritt, der Überwindung kostet, aber oft der einzige ist, der gegangen werden kann, um dieses Ziel zu erreichen:

 

„Das Band der Erinnerung darf niemals abreißen!“

 

Das ist nur mit Geduld und Einfühlsamkeit in das komplizierte „Familiensystem“ und der daran Beteiligten erreichbar. Aber der Einsatz lohnt sich! Bleiben Sie gesprächsbereit und erreichbar. Es lohnt sich immer, um eine enge Beziehung zwischen Enkelkindern und Großeltern zu kämpfen – für beide Seiten! 

 

 

Kondolenz

Segenswunsch

01.04.2020 um 12:50 Uhr von Sabine Bedbur

Ihr Lieben,

leider kann hier nicht alles, was mir am Herzen liegt veröffentlicht werden. Aber vielleicht später.

Zu unserer Leipziger Selbsthilfegruppe gehörte auch Frau Lange,

die ihr Schicksal im Fernsehen öffentlich gemacht hat. 

Wir wollen die Gesellschaft sensibilisieren für unser Thema.

 

Nachrichten vom MDR über unser Problem sind sehr informativ.

 https://www.mdr.de/nachrichten/ratgeber/recht/umgangsrecht-grosseltern-enkel-kinder-rechte-pflichten-urteil-urlaub-100.html

 

Und noch ein Tipp!

 

In der Zeitschrift 'Großeltern' 1/2020 findet ihr den Artikel

'Dröhnende Stille' von Mathias Lauerer. Er ist auch auf der Webseite

der Grosselterninitiative (www.grosselterninitiative.de) zu finden.

Dort sind auch weitere Hinweise zu Familienproblemen zwischen den Generationen. 

 

 

Bleibt behütet und gesund!

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